Leserbrief: Dicke Deutsche: Neue Studie übersieht Hormone als Ursache Drucken E-Mail

Wien, 1. Februar 2008

An die Redaktion von „Heute“

Wenn in der „Verzehrstudie“ Übergewicht mit dem Bildungsstand in Zusammenhang gebracht wird, mag das durchaus richtig sein. Eine wesentliche Ursache wurde jedoch übersehen: Hormonelle Ungleichgewichte. Bei Übergewicht werden meist von einzelnen Hormonen zu viel oder zuwenig produziert. Ist ursprünglich der Grund für dieses Ungleichgewicht häufig im Ess-Verhalten zu suchen macht dieses Ungleichgewicht Bemühungen zur Gewichtabnahme nur durch Diät oft wenig erfolgreich. Bei Männern zeigt sich Hormonmangel – konkret eine zu geringe Produktion von Wachstumshormonen – in dem typischen „Schwimmreifen“, der ab 40 unattraktiv macht. Bei Frauen kann das Fehlen von Progesteron der Grund sein, warum sie ab 40 vor allem um Bauch und Brüste herum immer üppiger werden. Viele Menschen können nur schwer abnehmen, weil sie verhältnismäßig zuviel Cortisol oder zuwenig Schilddrüsenhormon produzieren. Oft beginnen hormonelle Ungleichgewichte ab der Schwangerschaft – Frauen nehmen dann nicht mehr so leicht ab wie davor. Nach einer genauen Analyse der Hormonspiegel ist eine Behandlung mit bioidentischen Hormonen eine Möglichkeit, wieder Gleichgewicht im Körper herzustellen und die nachhaltige Gewichtabnahme zu erleichtern. Selbstverständlich muß eine individuell angepasste Ernährung mit reduzierter Aufnahme von Kohlehydraten sowie entsprechende Bewegung hinzukommen!

DDr. Karl-Georg Heinrich
Ordination „Clinic DDr Heinrich“
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